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29. Buch- Ludwig der Dreizehnte.
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^ ^ Anzug begriffen. Dies verursachte allgemeines Schrecken; die meisten 1642ten ^ ^hen, und das Fußvolk that eben dies. Der kleine Fluß Orbe war übergetre-jeder nur auf seine eigene Rettung dachte, so büßten viele ihr Leben imivonr ^ Auf diese Art kamen sehr wenige von dieser ansehnlichen Armee nach Pie-Zurück. Der König von Frankreich beliehe hierauf den Prinzen Thomas mit^^nd der umliegenden Gegend, und schenkte ihm 100,000 Franken, um denleder in völlig wehrhaften Stand zu sehen
wear- ^ ^le ziemlich günstigen Aussichten, die der Feldzug dieses Jahrs versprach, be- ^slichelieusenden Kardinal Richelieu, auf neue Entwürfe zur lebhaftesten Fortsetzung des Mt.dem E/ ^ denken: allein, die Zeit seines Abscheidens nahte heran. Er wurde von ei-gef-.Wger, Fieber mit Seitenstechen überfallen, und man hielt seine Krankheit für sehr ^ 28 Nov.Äöni ^ ^ Blutsturz dazu kam, und die Engbrüstigkeit sehr groß wurde. Der„ dc s ssuchte chn; der Kardinal dankte für diese Ehre, und sagte; " Sire, dies ist„ Eßk Abschied, den ich von Ihnen nehme. Ich habe dabey den Trost, daß ich
„ ^ Königreich auf dem höchsten Grad der Ehre und des Ruhms, in dem es jemahls„ , hinterlasse, und daß alle Ihre Feinde gedemüthiger sind. Die einzige Be-
, für meine Mühe und Dienste, um die ich mich unterstehe, Ewr. Majestät, öjbitten, ist diese, daß Sie meine Vettern und Verwandten noch ferner mitIhrem' Schutz und Ihrer Gewogenheit beehren wollen. Ich werde denselben meinen Se-^ sl" keine andere Art geben, als mit der Bedingung, daß sie nie von dem Ihnensp A'^igen Gehorsam und von der angelobten Treue abweichen ". Der König ver-folg? ^ Hierauf empfahl Richelieu den Kardinal Mazarmi zu seinen Nach-tvie a rühmte die Geschicklichkeit der Staatssekretäre ChaviANi uudDesno'sers,s^Sen ^ Kanzler Seguicr. Als der König fort war, so musten ihm die Aerztebr ohngefahr noch zu leben hatte, und da sie sagten, er würde in 24bnd s " entweder todt oder gesund seyn, so äusserte er ungemein viele Gemüthsruhe,
,, .'^te vor dem Empfang des heil. Abendmahls: "Hier ist mein Herr und mein Gott,
,, " rch nun bald empfangen werde. Ich betheure vor ihm, und rufe ihn zum Zeu-
" Na? ^ rch bey meiner ganzen Staatsverwaltung nie etwas anders, als die Auf-De? ^er Religion und des Staats zur 'Absicht gehabt habe ". Er starb am 4tenbMber im 58sten Jahr seines Alters und im i8ten seiner Staatsverwaltung,lünd, Ausser seinen Freunden und Hausgenossen liebten ihn wenig Franzosen; sie Inderskcn sogar in einigen Provinzen seines Todes wegen Freudenfeuer an. Auch der Staatsver-darüber sehr gleichgültig, und sagte mit vielem Kaltsinn: Es ist ein grosserbnß^ann an rhm gestorben. Er gestand so gar seinen Vertrauten, er sey froh, A Anfangs^ivalf "Er los wäre.^ Sein Tod verursachte keine grosse Veränderung in der Staats- keine merk»-König ernennte den Kardinal Mlazarmi zu einem Mitglied seines ehe Veränderebir-^ ^Ehs, wie Richelieu verlangt hatte, und bestätigte den Kanzler Seguier, ""g-Staatssekretäre Thnvigni und Desasters, wie auch den Oberaufseher. ») der
^ V. r. p. ir 1hg. (L Lmllerä. 7701. 12.)!.. 1. P. 15 lhg-
^ die uns fehlenden -ie l'.r.l-.r. P.ÜZfsgg. L,. z. PNA. 1417-148 2.
^ ^ ^e,»or>e- ti» §«,-00. Th. 4. S. 6 8 2 u. ff. Vergl. /e
^ f'air er IVInreobnl äsk'rsnce, /<>,' 1°. 10. ?. 2. 1^. ;o. l>. 666-67;. Bertram
bin ^neur äs Nonlei^neur äe Lbnrtres B. r;. S. 71 - 8--
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