Vorrede.
Geneigter Leser!
^ eine Einbildung, womit du diese Vorredezu lesen anfängst, wird dir gewiß fehlschlagen. Ich muß dir solches gleich bei-den» Eingänge entdecken, damit deinVerdruß nicht gar zu heftig werde, wenndu dasjenige hier nicht gefunden hast, was du dochnothwendig anzutreffen vermeynet. Du forderstvermuthlich von mir, als ein Recht, welches dir ohneAusnahme zuständig ist, ich solle dich mit kläglichenWorte»» um Verzeihung bitten, daß ich mich gewa-8et, ein Buch voll Verse aus Licht zu stellen; weil dochalle Buchläden, nach deiner Meynung, davon vollsind. Ich habe dir solches auch erstlich nicht versagenWollen, da ich nachdachte, was ich dir auf den erstenBlättern dieses Vorberichts sagen könnte. In dieserAbsicht sammlete ichmir die besten Redensarten, mit^nen man sich bey der gelehrten Welt zu entschuldi-gn pflegt, daß man ihre Bücherverzeichnisse mit dem^itel,Gedichte,verstärket. Allein ich konnte mich nochdicht überreden, daß die Dichtkunst unter allen an-
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dem