Dritte Ode. 17
III. Ode.
Auf das Ableben
Friedrich Augusts,
Königs in Pohlen und Chmfmstens
zu Sachsen.
Im Merzmonate des i/rzsten Jahres.
^!^hr Musen, deren Trieb und Glut
Sich sonst der Dichter Brust bemeistert;
Wenn grosser Prinzen Fall der Unterthanen Blut,
Ja fremde Völker, halb entgeistert:
Ihr habt so manches Helden PreisDer räuberischen Zeit entrissen;
So brecht auch dem zum Ruhm, denwirbeseufzen müssen,Sn ungleich besser Lorberreiö!
^nd laßt,von Sachsens Schmerz «.Friedrich AugustsThaten,^uch mir ein würdig Lied gerathen.
Die Wahrheit winkt euch selbst, und spricht:
Hier dörft ihr nicht für Fabeln sorgen;
Der Sonnen reger Blitz und unerschöpfteö LichtDarf keinen fremden Glanz Morgen.
August erleichtert Müh und Kiel,ist ein Wunder in Geschichten:
Darum erspart an ihm die Kunst, geschickt zu dichten,nd rührt ein redlich Seytenspiel;
^ zeigt allhier einmal, in wohlgetroffnen Bildern,
Die Kunst, nach der Natur zu schildern»
B
Augu-