Zwölfte Ode.
. §9?ein Churfürst, dieß hat dein Verstand,
Dein grosser Geist allein erfunden:
Ester hat deine Meisterhand
^>e Schönheit der Natur und jeder Kunst verbunden.
^ein Lustschloß ist der Jagd geweiht;
Doch deines Volkes Emsigkeit
seinen Fleiß und Wiß hier, überall gewiesen:
^r hat kein Künstler was versehn,dadurch ist es längst geschehn,alle den Geschmack, womit du baust, gepriesen.
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lAo bist du denn dem Vater gleich,
^r dir auch darum vorgegangen:s^nn Bauen macht den Bürger reich,
lockt die Fremden hin, wo solche Schlösser prangen,theurer Churfürst, fahre fort!
6 kostet dich ein einzig Wort,
E°>n Sachsen ganz und gar zum Wunderwerk zu machen,^llführe der Gebäude Pracht,
^ selbst dein Vater ausgedachk,v wird der Held in dir vor aller Welt erwachen.
^?an eilt zur Jagd; dein Rost ist stolz,
Herr, ins freye Feld zu tragen;
^ weites Garn umspannt das Holz,
will es Preis und Ruhm durch seinen Lauf erjagen.Waldhorn tönt, das Windspiel bellt,
^ Rohr geht los, das Wildpret fällt,
sinkt ein matter Hirsch ganz athemloö zur Erden.^Kurfürst l diese Heldenlustbillig deiner Fürstenbrust
^ beste Zeitvertreib, nach Müh und Sorgfalt, werden.
D 4 Dieß