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Der Oden erstes Buch.
Jedoch der Schickung weiser Rath,
Durch den der Fürsten Thronen stehen,
Erhörte nicht, was Qverfurt bath,
Hat Weijsenfels nicht angesehen.
Die Vorsicht schwieg mit Vorbedacht,
Und gab auf beyder Wesen acht,
Und sah auf beyder Thun und Lassen.
So pstegt der Himmel jeden Schluß,
Den alle Welt verehren muß,
Mit höchster Weisheit abzufassen.
«
Prinz Adolph war zu solcher ZeitDie Hoffnung treuer Unterthanen:
Wiewohl sein Trieb zog ihn zum Streit,
Zu lauter blutbefprißten Fahnen. ,
Da fochtest du, durchlauchtster Held!
Da hast du oft das laue FeldMit frecher Feinde Blut gedünget;
Da wiesest du, wie ein Soldat,
Durch Tapferkeit und klugen Rath,
Den stärksten Wiederstand bezwinget.
(Aanz Weissenfels erschrack dabey,
Zwang gleich dein Arm mit strengen StreicheltDer größten Schaaren Raserey,
Und ganzer Haufen Wuth zum Weichen.
Ach! rief die Ehrfurcht, welche Noth!
Dafern mir einst ein jäher TodDen Helden auf die Baare strecket.
Ach! welch ein Kummer trifft das Land,
Dafern der,Wahlstatt Heister SandEinst seine kalte Faust bedecket.