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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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VievzehndeOde.

Oott Lob ! der Kummer wich dahin,Prinz Adolphs Arm blieb unbesieget.

Drauf lenkte sich sein grosser SinnZu dem, was Helden auch vergnüget. ,

Die Liebe band durch Scherz und LustDie nie bezwungne FürstenbrustDurch sanfte Ketten einer Schönen:

Und Hymen selbst war höchst erfreut,

Durch seiner Myrthen ZärtlichkeitEin lorberreicheö Haupt zu krönen.

28ie froh war Weissenfels allhier!

Die ward in Qverfurt alles rege!

Das wünschte man, o Herzog! dir;

Die stark that jedes Herz die Schläge!

Die Ahndung sprach: Beglücktes Land!Prinz Adolphs hohes Ehebandverheißt dir künftig güldne Zeiten.

Dein Fürstenstamm schlägt nächstens auS,^un dörfte dein durchlauchtes Haus^ich bald in frische Zweige breiten.

H-erhängniß! darf ein blöder MundDich um dein weises Thun befragen:

thu uns doch die Gründe kund,

^arum die Wünsche fehl geschlagen?

Fürstinn stirbt, die Hoffnung fällt,

^eiu Erbe, der den Stamm erhält,

^glückt die seufzenden Provinzen.^Schicksal! strafst du denn so scharf,raubst uns, eh man jauchzen darf,

^ Mutter sammt dem zarten Prinzen?

E

Du,