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Der Oden erstes Buch.
Zurück, o Held! ins Ungarland,
Da wird dein Ruhm zum Gipfel steigen;
Da dämpfe, tapfrer Arm! des Krieges ganzen Brand,Und mache dir viel Lorbern eigen.
Das hättest du wohl nie geglaubt,
Mustapha, Stambols neues Haupt!
Was du bey Zenta selbst so schreckenvoll erfahren:
Troß aller deiner Gegenwehr,
Bezwingt Eugen dein letztes Heer,
Und du entfleuchst bestürzt, mit deiner Spahis Schaaren«
Ja, raufe dir nur Bart und Haar,
Was hilft dirs bey dem bangen Flüchten?
Dein Zelt und Lager selbst stellt sich zur Beute dar.
Und zählt sich zu des Sieges Früchten.
Ganz Bosnien, Seraglio,
Und manches Schloß machts eben so;
Wo sich das Heldenschwerdt des jungen Feldherrn zeiget.§) Leopold! sey höchst vergnügt!
So viel, als hier Eugen ersregt,
Ist schon der Ehre werth, daß auch dein Kriegsrath schweigt
§9?an schleußt des Janus Tempel zu,
Der Roßschweif schämt sich mehr zu pralen;
Pannonien wird froh und Welschland kömmt zur Ruh,Nach so viel überstandnen Qvalen.
Nun wird der Held am Geiste stark,
Durchdringt der Künste Kern und Mark,
Und liebt die Wissenschaft, und forschet in Geschichten.
Der Grajer alte Tapferkeit, *
Der Römer Kriegserfahrenheit,
Die muß ihn Philipps Sohn und Cäsar unterrichten.