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Funfzehnde Ode.
^Zch seh dein Heer, verwirrt und matt,
Geschwächt, verzagt die Flucht ergreifen;
Ich seh der Deutschen Schwerdt, das Lust zu metzeln hat,Den Schellenberg mit Körpern häufen.
Triumph! Eugen und Marlborough!
^ Paar, das nie ein Gegner schlug.
Du schlägst hier aufeinmal des ganzen Frankreichs Waffen;^nd schützest Deutschlands Monarchie,
Die der Tyrann, doch allzu früh,
thöricht war sein Stolz, bereit war abzuschaffen.
Ich seh! Doch wie? Seh ich auch recht?
-O nicht sein Feldherr selbst in Banden?ists! ein mindrer Sieg war uns allhier zu schlecht,wäre MavorS selbst vorhanden.
^ Tallard! lern in dieser SchlachtDie Löwenstärke deutscher Macht,
Die strenge Munterkeit der brittischen Schwadronen;
lehre deinen Pyrrhus nun,
^'"fort auf seinem Throne ruhn,
seiner Nachbarn Heil, so wie sein Volk zu schonen.
. ÄHohin von neuem? Nach Turin?
^ Prinz, mußt du denn ewig kriegen?
Dein Stahl wird niemals stumpf, kan stets zu Felde zichn,wo er schlägt, da muß er siegen,steilen Alpen ewig Ers^grössert deines Zuges Preis,
^ Felsen scheinm sich auf deinen Wink zu bücken:
überstieg doch Hannibal,
^ ^ solchen Lasten von Metall,
Eisen, Erzt und Bley, der Berge grauen Rücken.