79
Funfzehnde Ode.
^u irrtest sehr, besiegtes Heer !
^"gen hat alles übertreffen:
that' ein starker Arm die ganze Gegenwehr;
^ier läßt der Geist was grössers hoffen.
^ugen ist auch an Weisheit groß,
^ ließ sich, auf der Pallas Schooß,
^er Musen reine Kost bey Schild und Lanze nähren.
^ liebt die Künste, wie den Stahl, .
Harnisch und sein Bücherjaal^lrd einst der späten Welt manch Wunderding gewähren.
recht! o Held! dieß ziert den Lauf^ völlig unbesiegten Waffen.
endlich Helm und Schwerdt der Friedünsgöttmn auf,noch im Alter Ruh zu schaffen.
Menschlichkeit bewohnt dein Herz,
^fühlst auch der Bedrängten Schmerz,
dein gerechter Arm ist auch der Laster Schrecken:
^Bosheit flieht dich, wie der Feind,wo die Unschuld trostlos weint,
^ Weis dein sichrer Schild ihr mattes Haupt zu decken.
schämt euch, ihr Krieger strenger Art >
^ soll das Wüthen, Brennen, Morden?
^ keine Sanftmuth sich mit tapfern Fäusten paart,
^ gleicht ihr wilden Tartarhorden.
Schwedens Carl! obgleich dein Schritt^ kaufend kalte Feinde tritt:
doch dw Siegsbegier die Bürger auch erdrücket!h^ "icht das Heil der Völker liebt,
^ wie Eugen Erbarmung übt,
^ hat die Barbarey den tollen Stahl gezückek.
Ihr