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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Funfzehnde Ode.

^u irrtest sehr, besiegtes Heer !

^"gen hat alles übertreffen:

that' ein starker Arm die ganze Gegenwehr;

^ier läßt der Geist was grössers hoffen.

^ugen ist auch an Weisheit groß,

^ ließ sich, auf der Pallas Schooß,

^er Musen reine Kost bey Schild und Lanze nähren.

^ liebt die Künste, wie den Stahl, .

Harnisch und sein Bücherjaal^lrd einst der späten Welt manch Wunderding gewähren.

recht! o Held! dieß ziert den Lauf^ völlig unbesiegten Waffen.

endlich Helm und Schwerdt der Friedünsgöttmn auf,noch im Alter Ruh zu schaffen.

Menschlichkeit bewohnt dein Herz,

^fühlst auch der Bedrängten Schmerz,

dein gerechter Arm ist auch der Laster Schrecken:

^Bosheit flieht dich, wie der Feind,wo die Unschuld trostlos weint,

^ Weis dein sichrer Schild ihr mattes Haupt zu decken.

schämt euch, ihr Krieger strenger Art >

^ soll das Wüthen, Brennen, Morden?

^ keine Sanftmuth sich mit tapfern Fäusten paart,

^ gleicht ihr wilden Tartarhorden.

Schwedens Carl! obgleich dein Schritt^ kaufend kalte Feinde tritt:

doch dw Siegsbegier die Bürger auch erdrücket!h^ "icht das Heil der Völker liebt,

^ wie Eugen Erbarmung übt,

^ hat die Barbarey den tollen Stahl gezückek.

Ihr