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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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83
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Sechzehlide Ode.

(V,

^Zch seh die Königinn der ScythenDurch Cyrus Herrschaft aufgebracht.

Sie sucht den Angriff zu verhüten,

^ud spottet sein mit List und Macht.

Sie siegt; er fällt; und zum Triumphe^6ird von dem blutbeströmten RumpfeDer sonst so starre Kopf getrennt.

Sie läßt, den Blutdurst recht zu stillen,Sein Maul mit eignem Blute füllen.

Das noch vor Wuth und Rache brennt.

^ort zieht die Fürstinn der Sabäer^us ihren Morgenländern her,gesucht den König der Hebräer,sieht das ferne Mittelmeer.

^as treibt, was reizt sie zu der Reise ?^ kömmt, nach ihrer Zeiten Weise,Rätzeln und Geschenken an.^Salomon ihr überlegen?

dein ! sie kömmt zwar seinetwegen,^ hat sies ihm zuvor gethan.

Ä8as zeigt sich in so stolzer Höheein erstaunend Ehrenmahl?

^°uiehr ich wundernd stille stehe,

^Mehr entzückt mich Pracht und Wahl.Endung, Ordnung, Kunst und Stärke^schänrt Aegyptens Wunderwerke,

^ ^an bey seinen Gräbern sah.prächtig weis hier einem Gattenletzten Pflichten abzustatten'o Fürstinn Artemisia.