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Sicbenzehnde Ode.
Ä)er kennt nicht Luthers Geist und Fetter,^lanchthons sanfte Lindigkeit ?beyderseits, bey diesem Ungeheuer,
Haupt gewagt, und nichs gescheut.
jener brannte, dieser dämpfte,eine löwenmüthig kämpfte,
^r andre stets auf Friedenspunkte sann:
.^r hatö so weislich angefangen,
Obacht, beschlossen und verhangen,
ein so wiedrig Paar dennoch zuleßt gewann?
. Äort trotzt ein fester Heldenmuth;
?dr bebt ein halbverzagter Glaube.
spottet man der ärgsten Feinde Wuth;
^ kriecht die Blödigkeit im Staube.
Eintracht sah der Zwietracht gleich,
^ störten beyde Babels Reich,
Ms durch Gewalt, theils durch ein kluges Weichen;^ selbst« Gott selbst hat das versehn;
^ dergestalt konnt es geschehn,
^ vorgesteckte Ziel der Schlüsse zu erreichen.
, Aein Mensch, so weit sein Witz auch langet,
^?3t hier mit seiner Vorsicht zu.
0 ) ^ trieb das Werk, damit itzt Zion pranget,höchste Weisheit! sonst als du?
^ Zausend wundervollen Werken,
^ leichtlich Hand und Kraft zu merken,
^ <ttle§ trieb, bedacht, erhielt und that.schämte Spötter! weicht zurücke,
zu schwach; drum kehrr die Blickeeurer Einfalt Trost, den eiteln Bilderstaat.
F 5 Fallt