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Der Oden erstes Buch.
Aallt nieder, murmelt, schlagt die Brust,
Zerstoßt die Stirn, erzwinget Zähren,
Zerpeitscht den Leib, dem Heiligen zur Lust;
Er wird sich schon geneigt erklären.
Küßt hundertmal ein faules Bein,
Den schnöden Raub vom Rabenstein,
Den der Betrug in Gold und Glas geschoben;Vergöttert Lumpen, Asch und Koth,
Die man für Krankheit, Schmerz und Tod,
Zur Panacee bestimmt und heilig aufgehoben.
Hangt Kutten um, erhandelt Messen,
Zieht Glocken, räuchert, bethet an,
Schlagt Kreuze vor, enthaltet euch vom Essen,
Zeigt, daß die Andacht hungern kan.
Noch mehr: Manch Gaukelspiel erscheine, ,
Der Mutter Gottes Auge weine.
Es fließe dort das Blut des Januar.
Was hilfts? bey tauber Götzen OhrenIst Seufzen und Gebeth verlohren,
Denn todtes Holz und Stein nimmt keiner Ehrfurcht n>a^'
Sagt, laßt sich denn kein Helfer sehn?
Erscheint kein Heiliger auf Erden?
Will Nepomuk, durch euer heisses Flehn,
Noch nicht gerührt, nicht günstig werden?
Umsonst ! Ein lahmer Lojola,
Ist statt der Himmelsbürger da;
Jberien heckt seinen neuen Orden.
Der stühet Roms zerbrochnen Stuhl,
Der zeucht das Thier aus seinem Pfuhl,
In den es schon gestürzt und fast vergraben worden.