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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Siebenzehrrde Ode.

^err! der du einst das schnöde Toben^ unbekehrten Sauls besiegt;

"^ch Blitz und Ruf sein Schnauben aufgehoben,

. °Mit er dich zuvor bekriegt;

^ ^! strale doch mit solchem LichteZions Feinden ins Gesichte,

^ ihre Wuth von deiner Gnade weicht;

1 , ^ Tyger, Lämmer, Scorpionen,

Tauben bey einander wohnen,

^ deiner Weisheit Schluß den vollen Zweck erreicht.

». ^ort fängt bereits der Orient^ Wissenschaften an zu lieben,

^ doch bisher nur bloß der Occident,

^vpeng bester Theil, getrieben.

^ Moscowit und die Türkeyu ^4>ßt der alten Barbarey,

^ sucht und liebt den Flor der freyen Künste..

3'engs auch hier, eh Luther kam.b ^and und Witz macht Völker zahm,

letze Kunst gereicht dem Glauben zum Gewinste.

H verschonet doch, ihr rauh n Zeiten!

^schonet doch dieß schlechte Blatt;

^ späten Welt, wo möglich, anzudeuten,mcu, von ihr gehoffet hat.neuen Völker! werft die Blicke^ s Unser Alterthum zurücke;

M unster Lust und Jubelfreude nach;

!/,^krefft uns, wenn ihr könnet.

T>ie euch das Glück gegönnet,

frucht gereift zu sehn, so itzt die Knospen brach.

Es