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Neunte Ode.
Eeht! thut nicht selber Philurene,Vergnügungsvoll, so manchen BlickIn die verfloßne Zeit zurück,
Auf dich, das Muster ihrer Söhne?
Du warst ja, rufft sie, an der PleisseDer Gratien und Musen Lust:
Denn beyde, sahn an deinem FleißeEin Labsal ihrer klugen Brust,
Und wünschten oftmals um die Wette:
Ach! wer ihn doch zu eigen hätte!
Aas hat dich auch an unsre LindenSchon mehr als einmal hergebracht;
Allwo du nicht umsonst gedacht,
Manch Denkmahl alter Lust zu finden.
Und warlich, Strassen, Gärten, Fluren,
Und was sonst diese Gegend schmückt,
Das zeigt noch überall die Spuren,
Von dem, was vormals dich entzückt;
Und was so manchen schon bewogen,
Daß er sie allem vorgezogen.
Nun kommt, ihr Nymphen unsrer Auen,Versammlet euch in grosser Zahl,
Des edlen Diesseldorfs Gemahl-6N euren Mauren anzuschauen,bemerkt, mit was für Geist und Tugendnordisch Land die Schönen ziert;
Und wie die Anmuth ihrer Jugend ,
Den trefflichsten Gemahl gerührt.
^steht, es sey in euren GründenNichts würdigers für ihn zu finden.
So