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Zehnde Ode. izz
x. Ode.
Auf den
Geburtstag eines Mannes,
im Namen seiner Ehegattin.
i7Zi.denLi. Dec.
VMM hin dieß Höchstcrfreute Blatt,
- Geliebter Schatz, von deren Händen,
Die sich vorlängst entschlossen hat.
Dir Herz und Seele zu verpfänden.
Nimm hin das Zeichen wahrer Treu,
Das zarte Liebe dir geweihet,lind glaube, daß mein Sinn dabeySich über deine Wohlfahrt freuet.
Dein froher Jahrstag stellt stch ein;lind was kan mir vergnügter fallen,
Als wenn nach überstandner PeinNtir Blut und Adern freudig wallen?
Die Traurigkeit hat dieses JahrUm meines Vaters Gruft geweinet;
Nun stellt sich auch das Glücke dar.
Da dein erwünschtes Fest erscheinet.
A?ein nasses Auge, stille dich.
Und sey bemüht, dich aufzuklären;
Der Thränenbrunn verstopfe sich;
^as soll das Aechzen länger währen?
Die Leichen können von der FluchNicht den geringsten Trost verspüren ;
"d wenn man noch so kläglich thut,läßt sich doch der Tod nicht rühren.
I 4 So