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Neunzehnde Ode.
Erbarmt euch doch, ihr meine Freunde?Erbarmt euch mein in dieser Noch!
-lnd wünscht dergleichen herben TodAuch nicht aus Rachgier eurem Feinde.
Zwar weis ichs nicht, ob überallDie Trennung gleichen Schmerz erwecket:Doch spühr ich wohl, was mich erschrecket;Doch fühl ich meinen Unglücköfall,
-bid wünsche das, was mir geschicht,
Auch meinem ärgsten Feinde nicht.
Hier sitz ich nun in meinem LeideVerlassen, einsam und betrübt,
Vermisse stets, was ich geliebt,
Vedaure meiner Augen Weide.
Die zarten Pfänder unsrer EhVergrößern mir die tiefen Wunden,
^o, daß ich oft zu halben StundenSchwermuth unbeweglich steh,
Ad nicht vernehme, was man sagt,
^ie dieses hier, dort jenes klagt.
Ach! denk ich, ihr beraubten Weysen,
^ sehr ihr zu beklagen seyd,
^ Macht die Unempfindlichkeit,
^ aß ich euch selbst muß glücklich preisen,könnt, was ihr so früh verliert,
Theil nur halb, theils gar nicht wissen:weis, was mir der Tod entrissen,
^ hab es leider! sehr gespürt;seh es für ein Wunder an,aß ich es überleben kan.
Drum