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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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183
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Einund zwanzigste Ode.

- Äu kennst, in der von Lambert Schriften,E ^uch, vom weiblichen Geschlecht:

?ENn selbst in eures Pluto Grüftensolch ein Lob ihr nicht geschwächt.

Werk, das jeden hier ergehet,

Anleine Freundinn übersehet,

E fast noch schöner dargestellt.

mehr! Sie hat mit süffer ZungenRußlands Kayserinn besungen,

^ Wunder unsrer Oberwelt.

^ie liebt ein kluges Bücherlesen,

^ schreibt geschickt und mit Verstand:

^ 'E haßt ein abgeschmacktes Wesen,

^ kurz, sie ziert ihr Vaterland.

^ eins, o Heldinn, muß ich klagen,n? hat mir etwas abgeschlagen,ich zu ihrem Ruhme bath;keine noch vor ihren Zeiten,

?^stand und Tugend auszubreiten,

^ deutschem Frauenzimmer that.

^ ist für sie nicht schwer zu nennen;^ -Kiel vermag weit mehr, denn das:^ würd es selber wohl erkennen;

^ scheuet sie der Thoren Haß.

^ schrecken sie die tollen Rotten,

^ alles lästern und verspotten,h ^ einer Schönen Griffel wagt.parier' strafe dieß Betragen,so will sie mir das versagen,

^ s'e mir heiligst zugesagt.

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Wohlan!