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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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195
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Vier und zwanzigste Ode.

9?UI1 lohnt August, durch seine Wahl,Die vielen Gaben, die dich schmücken;

Er ruffet dich mit holden BlickenZu seiner grösser» Diener Zahl.

Es eilt der Rufs, uns anzudeuten,

Das Glücke sey dir zugethan;

Ilnd zeigt zugleich die Hoffnung anVermehrter Hoheit künftger Zeiten.

(Aück zu! Glück zu! so ruffen wir.Denn weil wir deinen Werth erkennen,To glaube nur, die Herzen brennen,

Vor Lust und Freuden über dir.

VZas wünscht man dir, bey allen Gaben,Vey deines Glückes Ueberfluß?

Vur eins: Daß bald em keuscher KußDer schönsten Gattinn dich mag laben.

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