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Der Oden andres Buch.
Aaum greift sein Arm das Ruder anSo sieht man, daß in seinen StaatenDie List der Bösen nicht gerathen,
Die Tugend nicht verderben kan.
Die Arglist fällt, die Treue steiget,Augustus ist wahrhaftig groß;
Indem, vor seiner Weisheit bloß,
Sich Feind und Zwietracht selber beuget.
Du, tugendhafter Brandenstein,
Auch du kanst hier zum Beyspiel dienen;Indem es auch an dir erschienen,
Wie glücklich Sachsens Diener seyn.Augustus dringt mit scharfem BlickeAuf unsrer Orla feuchten Rand;
Und da er deine Treu erkannt,
So mehrt er voller Huld dein Glücke.
Wir haben längst mit seltner LustDie Blüthen deines Wohls gesehen;Denn alles, was von dir geschehen,Ergeßte deiner Diener Brust.
Dein edles, ungemeines WesenHat jedermann das Herz entführt;
Denn was man nur von dir gespürt,
Das alles ist ganz auserlesen.
Dle Treue gegen Herrn und Land,Die Einsicht in den schwersten Dingen,Der Fleiß, dadurch sie dir gelingen.
Macht den verdienten Ruhm bekannt.
Die schönsten Proben sind vorhanden.Dein Amt, das du bisher geführt.
Erzählt dein Lob, das dir gebührt,
Da du ihm redlich vorgestanden.