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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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224 Der Oden Drittes Buch.

theurer Opitz! dessen Schatten,Dessen Gruft noch Danzig ehrt,

Hast du meinen Wunsch erhört,

So wirst du mir eins verstatten.Sang dein süsseS Rohr vorzeiten,

Von der langen Vandala,

O so rühr ißt meine Seiten,

Auf mein Licht, Victoria;

Auf mein Leben, Adelgunden,

Die mich neulich überwunden.

(§ie verdicnts mit allem Rechte,Sie, die Geist und Schönheit hat,Daß sie dein unsterblich BlattAuf die späte Nachwelt brächte.

Doch, was braucht sie fremder WerkeZum Gewinnst der Ewigkeit?

Ihres eignen Griffels StärkeTrotzt schon der Vergessenheit.

Könnt ich ihr nur auch entrinnen,Fürstinn deutscher Castalinnen!

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^st mir recht? die stolzen WellenLegen sich mit ihrer Wuth;

Und der Tiefen müde FluchHöret auf so sehr zu bellen.

Die begierigen SirenenGeben auf mein Singen acht,

Weil der Name meiner Schönen,Jeden Ton ganz lieblich macht.

Seht doch, wie sich die NajadenScherzend um mein Schifflein baden!