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Sechste Ode.
Ach was soll, was kau man thun,theure Mutter! dich zu retten?sollst du künftig in den KettenDieses Schlummers ewig ruhn?
Zucht, Gerechtigkeit und Treue,^verfälschte RedlichkeitRühmten sonst, und hier aufs neue,Daß dein Herz sich jederzeit,
Durch ein tugendhaftes Leben,
Zhrer aller Dienst ergeben.
Aomm doch wieder, schöner Tag!Da jhr mütterlicher Segen,
Ausser Hochzeitfackeln wegen,
^°yden auf der Scheitel lag;
Da ein treues HändeküssenT^srer Ehrfurcht Opfer war.
^ Wie viel ist uns entrissen!
^ wie sehr wirds offenbar:
Lust kan lange dauren,
"Uf die Freude folgt das Trauren.
^ Du geliebtes Ehrenhayn!
Dein Vergnügen, dein Ergehen,
W dem Gram weit nachzusehen,wir unterworfen seyn.
Deine Schönheit wird zur Wüsten,Deine Flur ein Todtenhaus;y. daß wir nicht sagen müßten: .^enhayn füllt Angst und Graus!wo wir die Wahrheit kennen,Jammerhayn zu nennen.
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