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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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241
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Achte Ode.

«Oder soll die neue Welt,wir singend reden hören,

^>ch durch einen Operheld^ie verliebte Sprache lehren?

^vll ich Feinds und Postelö Kiel^der Hunolds Worte wählen,deinem Bruder zu erzählenihm seine Braut gefiel?

^der gar den Firniß holen,

man Welschland abgestohlen?

3^ein, Marino, dein Adonspeise sich mit Amberkuchen,der Venus kleiner Sohn-Nag die schlaffen Bogen suchen,^pripor, der lose Gast,

sich hundertmal verwandeln,^chiessen, jagen, werben, handeln,^er ist ^ngst der Schluß gefaßt:^ber gar kein Wort zu schreiben,

Als

dergleichen Zeug zu treiben.

^ Ä)är es doch so künstlich nicht,ttvaß neues auszuhecken,nd den kleinen Bösewicht^ den Weinberg zu verstecken.

^ ^d ihm nicht ein Winzerkleid^igor, als sonst was, stehen?

'vas könnt ihm da entgehen,er Most und Trauben beut ?

'ch spräche, dieß Geschenke^ e lauter Liebestränke.

Q

Aber