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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Zwölfte Ode.

schallten aus dem klugen Munde^>cht noch in der letzten StundeHolde Worte, deren KlangDeine Grausamkeit bezwäng?

Hielte denn die edle Seele^llcht durch jeden matten Blick,

^ du Fürst der dunklen Höle!

Deinen strengen Arm zurück?

Aein, es kan dich gar nichts regen,Nichts kan deine Brust bewegen:Schönheit, Tugend und Verstandäst und bleibt dir unbekannt.

Möchtest du doch alles haben!

^äumt man dir doch alles ein!

^lur bey Antonettenö Gabenkolkest du gelinder seyn.

Aber ach! es ist geschehen!

^e, die sie nur gesehen,

^ie gekannt und hochgeschätzt,

^ind in tiefes Leid verseht,jemand kan die Zähren hemmen,äung und Alt und Frau und Manndie Wangen überschwemmen;^iehk man ihren Sarg nur an.

. Tchlagt die nassen Augenliedcr,heure Eltern, werthe Brüder,schöne Schwestern, wieder auf;cht der Todten Tugendlauf.ein Kind, so ein Geschwister»^lft man warlich selten an,

^ dre Wahrheit ins Register^ Vollkommnen schreiben kan.

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