Vierzehnde Ode.
Und wie seufzt nicht Philurene!^iese Mutter edler Söhne^ühmc die Fruchtbarkeit und Kraftdeiner grossen Wissenschaft.
^enn sie zählt ihn zu den Lehrern>
^erer Mund so manches Jahrviel eifersvollen Hörern .
^ine Weisheitsqvelle war.
Evada rühmt die kluge Zunge,
^ie durch tausend Herzen drunge;
^Nd den Kiel, der, wenn er schrieb,Bissens Ruhm noch höher trieb.
^eine wißerfüllte Schriften^ind ein Muster, wie man schreibt,^enn man sich ein Lob will stiften,welches unvergeßlich bleibt.
Aommt, hör ich sie selber sprechen,^ie ihr eure Mundart rächender deutschen Sprache Goldaufs höchste läutern wolst;
^rkt auf Rabners Meisterstücke,der Schreibart Reinigkeit;erkennt es für ein Glücke,
^enn ihr ihm recht ähnlich seyd.
. ^Ind w>e klagt nicht sein Geschlechts,Welches ihn, mit vollem Rechte,
Awar nur Sohn und Bruder hieß,
^r fast als Vater pries!
^ wie klagen nicht die Freunde,
- sein Umgang stets ergeht:
^ sein Tod auch manchem Feindeerschrocknen Wangen netzt.
R 5
26§
Ist