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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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266
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266 Der Oden drittes Buch.

Ast er nicht in jungen JahrenIn die Gruft dahm gefahren;

Da er muthig und gesund,

Recht in vollem Wachsthum stund?Ach! der Tod reißt unser HoffenWarlich recht zur Unzeit ein;

Und der Schlag, der uns getroffen.Könnte kaum betrübter seyn.

.Rüstet noch die milden Hände,

Die bisher, bis an sein Ende,

Euch, die Noth und Armuth plagt,Hüls und Zusthub nie versagt.

AeHt die Anzahl seiner GabenAuf die Decke seiner Gruft:

So wird er ein Denkmaal haben.

Bis die letzte Stimme rufst.

Auhe sanft in deinem Staube!Wir bedauren bey dem Raube,Welcher dich der Welt entzieht,

Mehr was uns, als dich bemüht.

Dein erhöhter Geist genießetSalems Lust und Freudenwein:

Da hier unser Auge fliestet.

Da wir voller Kummer seyn.