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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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SechzehndeOde.

^ch^ab auch ein Hers gefunden,

^as durch Tugend und VerstandMeine zarte Brust gebunden,

Mie dich Mariette band.

Pallas ziert sie durch ihr Wissen,

^e»n sie spricht und schreibt gelehrt r .Menn an Hippocrenens FlüssenPhöbus selbst sie singen lehrt.

Aoch sie lebt in grosser Ferne,

Mir sind leider! sehr getrennt:

Mie das Licht der NebelsierneMeit von unsern Augen brennt.

^ur ein Blatt voll kluger Zeilenstellt mir ihren Geist oft dar,

^eit ein Weg von achtzig MeilenMößrer Lust zuwieder war.

Sprich nun selbst, wer von uns beydenwilliger bekümmert sey?

3war die Trennung und das Scheidenhier völlig einerley :

^ber deiner Schönen FreudeMacht Luch dich allhier vergnügt,

Menn dir gleich, bey tiefem Leide,jhr Bild im Sinne liegt.

^ ^9?ich hergegen nagt der Kummer,

^er dix treue Seele qvalt,

^enn jhr oftmals Ruh und Schlummerum meinetwegen fehlt.

^ an sie oft, bey spaten Nachten,a den frohen Tag gedenkt,

ihr einst den Kranz wird flechten,wichen ihr die Unschuld schenkt.

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Aber