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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Siebenzehnde Ode.

flicke die gedruckten Blätter^er gelehrten Lambert an!

^arlich, was die schreiben kan,

Troßt in Deutschland Zeit und Wetter;2öenn eö ihr nur stets gelingt,

^aß mans so ins Deutsche bringt.

Arüf auch selbst die ersten Proben2hrer jungen Poesie:

nicht Sinn und Harmonie^ller Zeilen höchst zu loben?

^eßt auch wohl ihr kluger Geist^ur em Wort, das thöricht heißt?

Und das ist nun meine Schöne!^egen der ich warlich nur^ile Nymphen dieser FlurO^er insgeheim) verhöhne.

Werther Gönner! sage du,ich hier so unrecht thu?

Gleichwohl ist mirs noch entfallen,^'e sie Ohr und Herzen zwingt,

^nir Clavier und Laute klingt:

^nn die Zaubertöne schallen,auch, käm ein Orpheus her,eine Kunst' verächtlich wär.

^ Möchte mir mein Wunsch gelingen,^äfe mich ein gutes Glück:

wolle ich dieß Meisterstück^ die Meißnerauen bringen;

^d da jäh die Lindenstadt,

^ Mein Preussen schönes hat!

S 4

Du