Buch 
Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
Seite
283
JPEG-Download
 

Achtzehnde Ode.

batt der schnöden Lomberkartensie stets ein Buch zur Hand;

^nd die Musen abzuwarten,

^t sie manchen Tag verwandt,schlägt sie nicht die Seyten schöne?spricht sie nicht den Franzen nach?

^bst m,e Rom vor Zeiten sprach,sind ihr bekannte Tone;wem thut die Akt von Zügen^Mer schönen Schrift kein Gnügen ?

lind gleichwohl fehlt ihr deswegen^uch der Wirthschaft Uebung nicht. >M ist keine überlegen,

doch stets wie Martha spricht,und Keller, Schrank und Kammerdie SchüHin nie versäumt;

^ was mancher Grübler träumt,

^as erweckt mir lauter Jammer:

^ril, mie diese Braut mich lehret,

^ das andre gar nicht störet.

^ ^ucht euch auch studirte Schönen,^ gelehrten Freyer! aus:

Inland kan die Wahl verhöhnen,nur Hk auf Tellers Haus.zieht auch weise Töchter,euch Gott damit begabt,

^ ihr Schützens Beyspiel habt:das zieret die Geschlechter;

^ auch diese von dem Misten^ Vater zeigen müssen.

28Z

Du