Vier und zwanzigste Ode.
^ennt nun diesen Schmuck nicht eitel^ie ihr bloß mit Helmen prangt;
Hat doch unsers Grafen Scheitel^euen Glanz dadurch erlangt.
^nd dieß war kein falsches Wesen,
^ein verwerflich Puppenspiel:
könnts hören, ihr könnts lesen!
^as man hört und liest, ist viel;
^enn er kan mit Mund und Schriften^>ch schon selbst ein Denkmaal stiften.
Aoch, was darf man dich viel loben^drvig Rudolph war dabey!deines Wissens echte Proben^aren groß und mancherley.
^ie gelehrtste Schrift verfechten,
^eri Zweifeln wiederstehn;der jehre von den Rechtengetreulich nachzugehn;
^as hat jedermann entzücket,
^a den Herzog selbst erqvicket.
^ ÄVieS die theureste Christine,^ine§ Stammes Glanz und Licht,nicht selbst, mit holder Mine,
>n vergnügtes Angesicht?
-örften wir, nach Art der Alten,Nrch hxx Dichter Fabelreich,^nschen noch für Götter halten:^ gestünd ein jeder gleich;sich damals in Luisen/ alias selber dir gewiesen.