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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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307
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Vier und zwanzigste Ode.

^ennt nun diesen Schmuck nicht eitel^ie ihr bloß mit Helmen prangt;

Hat doch unsers Grafen Scheitel^euen Glanz dadurch erlangt.

^nd dieß war kein falsches Wesen,

^ein verwerflich Puppenspiel:

könnts hören, ihr könnts lesen!

^as man hört und liest, ist viel;

^enn er kan mit Mund und Schriften^>ch schon selbst ein Denkmaal stiften.

Aoch, was darf man dich viel loben^drvig Rudolph war dabey!deines Wissens echte Proben^aren groß und mancherley.

^ie gelehrtste Schrift verfechten,

^eri Zweifeln wiederstehn;der jehre von den Rechtengetreulich nachzugehn;

^as hat jedermann entzücket,

^a den Herzog selbst erqvicket.

^ ÄVieS die theureste Christine,^ine§ Stammes Glanz und Licht,nicht selbst, mit holder Mine,

>n vergnügtes Angesicht?

-örften wir, nach Art der Alten,Nrch hxx Dichter Fabelreich,^nschen noch für Götter halten:^ gestünd ein jeder gleich;sich damals in Luisen/ alias selber dir gewiesen.