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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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311
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Fünfund zwanzigste Ode.

flicke nur bis an den Rhein,

Wo die beyden Heere kämpfen,

^nd der Hochzeitkerzen ScheinDurch den Rauch des Pulvers dämpfen.Da vergißt der Buhler Her;

^ar zu leicht den süßen Schmerz,

Der die Adern sonst entzündet;

wo spürt mans um den Po,

Daß man sorglos, frey und froh^ich von Wirthen Kränze windet?

(§ind wir Deutschen denn so sehrÄn der Sicherheit versunken?

Werden wir denn mehr und mehrIn der Lust und Trägheit trunken?

Will man mitten in Gefahr,

Die fast niemals größer war,

Dennoch in der Wollust baden?

Trotzt man denn noch dem Geschick,

Dder meynt man unserm Glück^önrie gar kein Zufall schaden?

Nein, mein Bruder! Sachsenland,Das des Himmels Gnade decket,

8ühlt «och nicht den Jammerstand,

Der so manches Volk ißt schrecket.

Friedrich August und sein Recht,das kriegrische Geschlecht^riner tapfern HeldenscharenKönnen uns noch lange Zeit,

E erwünschter Sicherheit,

^vr ^r Feinde Wuth bewahren.

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Darum