Zi2 Der Oden drittes Buch.
Darum bleibt sein UnterthanAuch in stiller Ruhe sitzen;
Denn er weis: Sein König kan,
Ja sein König wird ihn schützen.
Darum handelt, reiset, wacht.
Ackert, jaget, scherzt und lachtJeder Bürger ungestöret;
Darum liebt die Jugend frey.
Weil sie noch kein FeldgeschreyDieser Neigung drohen höret.
Und so sieht man auch an dir,Froher Bruder! ein Exempel;
Denn du führst in voller ZierEine Liebste nach dem Tempel.
Da verknüpft sich Hand und Hand,Und der Herzen sanftes BandWiri^ durch Ja und Ja geschlungen.
O wie glücklich hat dich dochHymen, und sein schönes Joch,
In der besten Zeit bezwungen!
Aebe denn, und sey vergnügt.
Und geneuß der Jugend Früchte!
Wenn die ganze Welt gleich kriegt:
So verlache das Gerüchte«
Lache der gedrohten Pein;
Sachsen wird schon sicher seyn,
Weil Eugen und Adolph streiten.Glücklich sey dein neuer Stand!
Denn des Himmels SegenshandWird dich, weil du lebst, begleiten.