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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
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312
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Zi2 Der Oden drittes Buch.

Darum bleibt sein UnterthanAuch in stiller Ruhe sitzen;

Denn er weis: Sein König kan,

Ja sein König wird ihn schützen.

Darum handelt, reiset, wacht.

Ackert, jaget, scherzt und lachtJeder Bürger ungestöret;

Darum liebt die Jugend frey.

Weil sie noch kein FeldgeschreyDieser Neigung drohen höret.

Und so sieht man auch an dir,Froher Bruder! ein Exempel;

Denn du führst in voller ZierEine Liebste nach dem Tempel.

Da verknüpft sich Hand und Hand,Und der Herzen sanftes BandWiri^ durch Ja und Ja geschlungen.

O wie glücklich hat dich dochHymen, und sein schönes Joch,

In der besten Zeit bezwungen!

Aebe denn, und sey vergnügt.

Und geneuß der Jugend Früchte!

Wenn die ganze Welt gleich kriegt:

So verlache das Gerüchte«

Lache der gedrohten Pein;

Sachsen wird schon sicher seyn,

Weil Eugen und Adolph streiten.Glücklich sey dein neuer Stand!

Denn des Himmels SegenshandWird dich, weil du lebst, begleiten.