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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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317
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Sechsund zwanzigste Ode.

Herr! was kan ich grössers sagen?.^ie kan ich dich mehr erhöhn?

^oll ich mich zurücke wagen,auf deine Jugend gehn?

^oll ich dich im Harnisch malen,

^en du einst so tapfer trugst,du Frankreichs Heere schlugst,^dwigs Meyneid zu bezahlen?

^a, wo Scheide, Maaß und Rhein,^ir »och ißund Kränze weihn?

Oder soll ich Ungarn wählen,

^o du vormals auch gekämpft?

Ad des Kaysers Siege zählen,des Frevels Wuth gedämpft?

E! da trug, bey andern Helden,

, uch dein Arm den scharfen Stahl,die Nachwelt wird einmalPrinz Heinrichs Namen melden:auf dieser EhrenbahnManche tapfre That gethan.

Nein, mein Herzog! ich muß schweigen, enn dein Lob ist mir zu schwer;

Ad der Welt dein Bild zu zeigen,Unähnlich die Kräfte her?

^allt nicht ißt in allen Gaffengirier Bürger Lustgeschrey,

Ae sich alle ftisch und freyzu Ehren hören laffen;

^ dein Jahrstag sie erregt,dd ej,, jeder Weihrauch trägt?