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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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331
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Dritter Gesang.

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^ ^rer wird dieß bald gewahr,

^^ begvemt er sich den Leuten ganz und gar:

er scherzt, er lacht, erzählet grosse Plätze,oft aus Nichts die lieblichsten Geschwätze.

^ übermal: Ach seht den Wäscher doch,h^^rgens hebt er an, des Abends währt es noch,

^»s ul steht ihm nicht still, es muß sich immer rühren,Furcht, §2 möchten ihm die Lippen gar gefrieren,schade! rufft man fernerhin,tz^chade! daß ich doch kein Messendoctor bin;

^ könnte dieser Kauz in Worten und Geberden,

^ Ulkige Person auf meinem Schauplatz werden.

^ ^ er zu mir kömmt, so bin ich taub und stumm;

^ die Zeitungen der ganzen Stadt herum,

^ sich allezeit aus Plaudern ein Vergnügen;

was er erfährt, das bleibet nicht verschwiegen.^ i- ^ urtheilt die verkehrte Welt,

^ p ^in einzigmal die Mittelstrasse hält.

^ uHt, wie.schwer es ist den Leuten zu gefallen,

^ ^hlgefällt, gefällt darum nicht allen.

^ sick ^ indessen wohl den Menschen nicht beglückt,in rechter Zeit zum Scherz und Ernste schickt,

^ Mittel trifft, und mitten in dem Lachen,Ä>^3kossen tust ein Ende weis zu machen.

^ leb ist dieß ein bloßer Dunst.

^ uns, fragt man mich, die ungemeine Kunst?

^ Riffen will, muß dich, mein Skeger, fragen,sie nicht langst in Schriften vorgetragen.

^Zeig ^^ur und Art des Scherzes eingesehn,

^ lehnst daß er oft mit Nutzen kan geschehn,

daß man zwar kein Cato dörfe bleiben,

^ die Stachelkunst nicht gar zu hoch soll treiben.

Ich