zz4 Vierter Gesang.
I§er nimmt allhier nicht wahr,daß uns die Eins»Den eingepflanzten Trieb der Jugend zu ergründen -Wir können oft ein Kind zu Sachen^üchtig finden,Dabey der Ausgang zeigt, man habe schlecht gewäh^' ^Gott selbst, der Herr der Welt, schreibt jedem in das HWozu sein weiser Rath ihn dermaleinst bestimmt:Darum geschieht es stets mit «»gemeinem Schnief
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Wenn uns der Vater Zwang die freye Wahl benirnl ^
JhrAeltern,merkt euch dießrMan muß einKind nichtIhr eigner Trieb geht vor, und wird gewiß gelingen'
A?ein Werther! den manitztmitMyrthenzweig^Erlaube, daß ich dich allhier zum Beyspiel wähle;Erlaube, daß ich dich zu solchen Söhnen zähle,
Die eignen Trieben nach ihr Glück hinaus geführt.Dein Vater, wie du weist, sah deines Geistes Gab^Für reich und stark genug zu dem Studiren an,,Und dachte: Solch ein Pfund ist schade zu vergrasDadurch mein Sohn einmal mit Vortheil wuchernAllein dein innrer Trieb war diesem Schluß zuwiesDrum legtest du sehr bald so Buch als Feder nieder»
Aer Handel reizte dich durch seine Trefflich^Der Handel, der das Glück der größten Städte g^Darinnen man das Mark der besten Güter findet,
Der Handel, der ein Volk von Dürftigkeit befreist-Wie konnte Holland doch zu solcher Macht gelangen.Dadurch es Königen und Kaysern schrecklich ward -Ach! wäre nicht das Volk dem Handel nachgeg^
Und hätt es im Gewerb so Witz als Fleiß gespart, .
Der sieben Pfeile Band, das wäre längst zerrissen-
Noch mehr; man würde noch von ihrem Staat nich ^