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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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335
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Vierter Gesang. zzz

^ Weihtest du dich denn der edlen Kaufmannschaft,^ I'ehe i Gottes Hand war stets bey dir zu spüren.Mußtest djch d^ey ganz klüglich aufzuführen,

/Ees, was du thatst, war niemals tadelhaft.

V/öwmt auf Zeit und Glück, das ist auf Gottes Segen,^ ^eylich allezeit der Menschen Wohlfahrt an:

^an ihrem Fleiß und Klugheit viel gelegen;

^ 'dß erfährt gewiß ein rechter Handelsmann,wie du, gethan, zwar stets auf Gott vertrauet;^ch mit Fleiß und Witz auf sein Geschäffte schaues

, hatte Jacob nichts, als er von Hause gieng,dürren Stab zur Stütze seiner Glieder:

^ ^ kehr^ bald mit zweyen Heerden wieder, '^ ^egen, welchen er von seinem Gott empfieng.

^ ^ ^^der! eben so bedünket mich dein Handel,der Anfang war; so wohl ist er gediehn.

i>r>!

Kaufmannschaft kennt deinen klugen Wandel,Fleiß, dein glückliches Bemühn.

Hkennen dich und deine Sammtfabricke,^freue mich bey meines Bruders Glücke.

feh^e dir bisher, als bloß der Ehestand;

'>k sollst bu heute dich mit einer Liebsten paaren.

?>> ^ E bich, wie du sie, bereits vor vielen Jahren :

« ^ ^ wird das neugeknüpfte Band.

^ ^^"nd Bräutigam sich öfters übereilen,

^ ße kaum ein einzigmal gesehn:

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Beyspiel uns ein Muster zu ertheilen,

^»h.Heyrath soll mit Vorbedacht geschehn.

^!> ^ ste, wie allhier, auch keinen Theil gereuen,

^ sich Mann und Frau der klugen Wahl erfreuen.