Z40 Sechster Gesang.
Dieß Letzte war dein Wunsch,deinSchreibe hat-e^»Womit die kalte Hand mich noch zuletzt ergehet:
Ach ! hieß es, was für Lust ist nicht in mir erweckt,^
Seit dem ich mir den Zug durch Leipzig vorgesetzet^ ^
Der Tag soll ganz gewiß, (dieß war dem eignes ^Der allerglücklichste von meinem Leben heißen,
An dem ich mich mit dir, (ich muß den Satz zerremMein thränend Auge fehlt der Zeilen rechten Ort;)
An dem ich mich mit dir recht brüderlich vergnügen, ^
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An dem ich Hand in Hand, und Mund auf Mund w">
Umsonst gefaßter Schluß! umsonst gehoffte Lust'Geliebter! soll ich dich mein Lebenlang nicht küßen-Wie wallt mein mattes Herz in der bestürzten Br"! '^'Mein Arm soll deinen Hals hinfort nicht mehr «nMDoch was? Ich sehe dich, ich seh ein Bild vonDü schwebst mir Tag und Nacht ganz lebhaft in Ged^ ^Mein Bruder! irrt dein Geist um deines Grabes Seh''
So komm und stelle dich mir nur im Traume für«
Doch nein, du bist verklärt, geneuß nur deiner FreuDein Glück vergnüget mich auch mitten in dem
^hr Freunde! die ihr uns von Jugend aufKommt her, man fordert euch, ihr sollt mir heute ^Sagt, ob man irgend wo vertrautes Brüder sa>^'Wiewohl,die Wahrheit zeugt: Ihr dürft nur wieder DWir waren wie der Klee, daran ein dreyfach DlattDas Bild der Einigkeit mit grüner Farbe malet,Darüber eine Schrift mit goldnen Zügen stralet,Die Davids Geist und Kiel dazu bestimmet hat,Und die wir allezeit in unsre Brust geschrieben:
Wie fein und lieblich ists, wenn Brüder Eintrach ^