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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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341
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Sechster Gesang.

soll ich, Seliger! von deiner Seelenkraft,^ Einer Fähigkeit und Neigung zum Studiren,Einer durch den Fleiß erlangten Wissenschaft,

^ Munterkeit für herbe Klagen führen?^E>e, daß Königsberg von dir bezeugen kan,

^ ^ker Hunderten, die deinesgleichen hiessen,

" Einer si^ wie du, der Wissenschaft befliessen,erstand es dir zuvor gethan.

34 !

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^ bebten dich und lobten deine Gaben,

EE wollte dich zu seinem Schüler haben.

k ^rst ein. Philosoph, du warst ein Medicus,

^ ^ydem hatte man die Proben schon gepriesen.

^^ttes Gegenwart verstanden werden muß: (n)^test hu mit Ruhm aus der Vernunft erwiesen.

^ Endlich zeigte dich die Opponentenbank,

^ oft mit Muth und Fertigkeit besessen; (k>)Hörer oft den Stundenschlag vergessen,

^ seiner Schlüsse Kraft die stärksten Gegner zwang.^ ^Eige von der Schrift, die du zuletzt beschützet,

"E» du gezeigt: Was kluges Reisen nützet, (c)

Di,

nur von mir, die Fehler zu bedecken.

^ ^"der,

^lh^^ste Jugend ist, gleich Pardern, voller Flecken.

o ^ Tugend deiner Brust - - jedoch duhemsidenKiel,^ f^^^rt sich dabey? dieß ist das alte Spiel,

i ^ ^r Selige die Nichtigkeit der Welt^rer Lust mit aufgeklärten Sinnen;

^ ^ Ernst bemüht, die Weisheit zu gewinnen,^ib für nichts, den Geist für alles hält.

'4 es wird sein Tod die Kranken selbst betrüben,er ohn Entgeld, die Mittel vorgeschrieben.

Ach