Neunter Gesang.
IX. Gesang.
Als
Herr LarlErasmus von M
aus dem Hause Kotschka,
im Jahre 1727. den 25 May selig entsch^'
A f. N.
einVetterlrührt deinGrab,dein frühesGrab
Und kan ich sonder Schmerz an deinen Tod ge
So müsse mir die Lust den Odem nicht mehr schenkSo gönne mir hinfort kein Tag das SWnenlicht«Jedoch, was braucht es viel ? Ich weis, dein theurer ^Erinnert sich annoch, wie hoch ich dich geschäht,Und was für Ehrfurcht wir im Leben vor dir hattet
Die niemand unter uns mit Vorbedacht verleht,
Und zieht den Schluß,daraus: Wer mich vorher ^
Den hat auch zweifelsfrey mein Todestag betrübet«
Aa, hochgeschäßtes Haupt, dein Abschied fällt w-rWas hab ich nicht an dir besessen und verkehren.
Du warst ja mir zum Heil in Rath und Trost gebAus dieser Qvelle floß mir mancher Vortheil Her-Ich war zwar vaterlos, allein dein kluges Rathen ^Ersetzte, was mir noch in manchem Stück gebraey-Weil deine Regeln mir der Lehren statt vertraten.
Die mir mein Vater zwar im Leben selbst versprn 'Doch die hernach sein Tod mir zeitiger entrissen.
Als ich mein Glücke selbst recht fest zu gründen wisse-- ^
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