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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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358
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z>8 Eilfter Gesang.

^Zhr Freunde! nehmt euch doch vcrlaßnerErsetzet, was uns fehlt, thut das, was der gethan,

Der uns so weit gebracht; und zeigt an eurer Güte/Wo nicht ein väterlich, doch ein geneigt Gemüthe.

Und, du Allmächtiger! der du die Weysen pflegst,

Und zarten Müttern gleich, in Liebcsarmen trägst,Entzeuch uns nicht die Huld; denn wo wir die nur ^So ists, als hätten wir den Vater nicht begraben.

Indessen ruhe wohl, du hochgeschätztes Haupt!

Da dir ein früher Tod des Alters Krone raubt;

So wird ein Sternenkranz, in Salems güldnen Zini"^Als deiner Tugend Lohn, auf deiner Scheitel schiM^Ach nimm den letzten Dank für deine Sorgen an!Denn da man deinen Leib nicht ferner ehren kan,

Soll weder Tod noch Staub die Kindespflicht verWir küssen deine Gruft, und netzen sie mit Zähren«