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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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357
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st. Tag, de^unsre Lust, als dünnes Glas, zerschlägt;Anschlag! der mehr ein kindlich Ohr bewegt,ein starker Knall aus finstern Wolken brüllet,^ ^ adk, das Feld, den Wald mit Bangigkeit erfüllet,niederwirft und Eichen niederschmeißt,E^^ärksten Stamm aus seinen Wurzeln reißt,

^en Strumpf zermalmt, die festen Aeste splittert,sein Krachen macht, daß Grund u.Boden schlittert.^ siebtes Vaterherz! wir schauen noch zurück^ulich sorgtest du für deiner Kinder Glück!

Eilster Gesallg.

Z57

^ dich jho noch, mit ernstlichem Bemühen^ s ^etlicher Zucht, uns zu der Weisheit ziehen.

^ ^ uns künftig auch, durch deiner Tugend Schein,^^tn auf der Bahn zum wahren Lobe seyn;^yspiel soll uns noch, zur Folge deiner Ahnen,

^a das Grab dich deckt, die rechten Wege bahnen.Hj^ie würdig hast du sonst denHauptmanöstab geschmückt;

^r hat dein Arm das scharfe Schwervt gezückt,

^r ^^rland beschüßt, dem Fürsten treu gedienet,

'^gkeit gemäß sich keiner That erkühnet,

^ >^usamkeit und Wuth in Kriegeszeit verübt;^d^i^n in der Schlacht Erbarmen ausgeübt,

^ ^ Barbarn thun, durch Eisen,Brand ».Morden

^ den Bären zwar, nicht Helden, gleich geworden.

^ an Ein junger Baum, der keinen Gärtner hat,

E Wartung steht, krumm, ungestalt und matt,

^il!k. ^ und verwirrt den schwachen Gipfel neiget,er ^ jeder Wind bis an die Erde beuget,

Kvthe liegt, verfaulet und verdirbt,

inde, Saft und Mark für Feuchtigkeit erstirbt:

^ ergchn, da wir bestürzt empfunden,'ese« Todesfall sey unfts Zucht verschwunden.

Mr