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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
Seite
418
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4i8 Fünfzehnte Cantata.

In vollen Kriegesflammen.

Wer weis, wo sich die Glut noch sonstenMan trägt schon überall die Nahrung

sammen.

Aria.

Mars > uns GarmKtia.

Mars. Hoffe nicht! Sarm. Ich will noch hojf^Beyde. Daß der Frühling Ruhe bringt.

Mars. Alles ist des Schlafens müde,

Alles seufzt nach Krieg und Streit: ,

Sarm. Komm doch, komm, erwünschter Frieds

Bring uns Ruh und Sicherheit.

Nein, Bellonens Thor steht offen.

Sarm. Wisse, daß ihr nichts gelingt.

eindnt» Jsttft'niki'

Germania mit einer Kayserkrone gekrönet, und einen

Händen tragend, hat ein Kleid an, das mit lauterChur- und Fürstenhüten gesticket ist, und die vorige»'

Term- Ja, Schwester, hoffe nur,

Die Sonne steint nach Sturm und Blitzen,Und man erblickt bereits die Spur,

Wie Sachsen dich und all dein Wohl wirdVerehre nur dein neuerwähltes HauptMit ungetrenntem Triebe.

Gewinnst du Friedrich Augusts Liebe:

So hat der Tod dir nichts geraubt;

Du wirst in viel beglückten JahrenDes ganzen Landes Flor,

So wie zuvor,

Eh noch dein Vater starb, erfahren.