Fünfzehnte Cantata. 419
Einigkeit, Kleinod der Lander!
Schmücke doch ferner mein glücklichesReich!Lenke die Prinzen,
Mache die weiten ProvinzenFriedlichverknüpften Familien gleich.Eintracht undLiebe sind köstlichePfänder.
^ich dörft ich nur nicht fremde Wuth erfahren!
^0 wär ich wohl vergnügt,^armatien, da dein getrenntes Volkselbst wieder sich zu Felde liegt,
^0 schrecken mich der Franzen wilde Schaaren.^ie sind mit schleuniger Gewaltmeinem Boden eingedrungen,haben alsobald
^e» Schlüssel meines Reichs bezwungen,bin ich billig zweifelsvoll:
^>er weis, was mich noch treffen soll!
Alands Schuhgeist erscheinet hier in einer glänzenden, Wol-
^ von einem zweyköpfigen Adler getragen, der ein güldenes» "uf der Brust hat; nachdem seineAnkunst mit einigen Bli-U Und Donnerschlägen angekündiget worden. Er läßt sichntex Trompeten- und Paukenschall herab. Mars weichet> uiverts und machet ihm Raum. Die vorigen.
Aria.
Getrost, Germania, getrost!
Ich schütze dich mit starken Handen;Und wär Europens ganze MachtAuf deinen Untergang bedacht:
So wollt ich ihren Grimm doch wenden.Was will dir nunEin ungerechter Nachbar thun,