Buch 
Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
Seite
420
JPEG-Download
 

420

Fünfzehnte Eantam.

So sehr er sich erboßt?

Ich schütze dich mit starken Handey;Getrost, Germania! getrost. ^

Drum weiche, Mars! aus Deutschlands ^Laß anderwertö die scharfen Schwerdter glänzt

Doch stecke sie, sobald als möglich, ein,Germanien soll still und frökich seyn.

Hier verliert sich Mars mit allem Kriegsgeräthe; dergeisc selbst aber fährt unter Trompeten- und Pa»rwieder in die Höhe.

Der vierte Auftritt.

Leueopetra, die an dem Sachsen, WeissenfelS- undtischen Wapen kenntlich ist, und Germania.

Germ. Nun bin ich kummerfrey.

Mein Schußgott, Carl, das Haupt der Fürsi^Eilt mir zur Hülfe selbst herbey.

Nun mag mein Feind nach Blute dürsten.Wenn dieser Adler auf ihn blitzt:

So bin ich schon genug geschützt.

Lacht, ihr Schwestern! scherzt, ihrFrohe Deutschen, seyd vergnügt!Feyret lauter Freudenfeste,

Eure Wohlfahrt blüht aufs beste,Selbst das Schicksal hats gefügtLacht, ihr Schwestern rc.

Leucs- Wohl mir, ich bin dazu bereit,

Denn alles treibet mich zu neuer Frölichkeit»Ich nehme zwar an deinem Heil,

Gepriesne Mutter! theil.

Doch mein durchlauchter Christian

Hat noch vielmehr zu meinem Wohl gethan-

'»c«