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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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Vierte Elegie.

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^Een wir mit Lust zu deinen Füssen sitzen,si',r has Römerrecht mit neuem Eifer glühn;

^ der Römer Haupt, durch seines Adlers Blitzen,tzy f Reiches Heil geschützt, den Musen Schutz verliehst,, ^fzen, grosser Mann! die Kinder deiner Lehre,

^d Leucorea selbst, als Mutter, tritt dazu;

^8t mit Kümmerniß die Abnahm ihrer Ehre,

^ "d spricht: Mein bester Schmuck,o Berger! das bist du.

ja, bis anher, das Kleinod weiser Väter,

^ dem mein ganzer Ruhm, mein bester Glanz entstand.

seiner Wohlfahrt Freund! der Bosheit llntertreter,^ ^ deiner Weisheit Macht fast einzig überwand.

''ch hinführo dich und deinen Rath entbehren?

ich nach, Wiktwenart, in langer Trauer gehn?^eine Wonne sich in Kümmerniß verkehren,meines Glücks Gestirn in steter Abnahm stehn?^erther! bleibe doch bey deiner Leucoreen,

^ ^ dich st inniglich, so ungemein geliebt,

^ so sehr bemüht, dich täglich zu erhöhen,die dein Abschied iht so tausendfach betrübt,x. l^ber weint, und geht im Trauerkleide,

^ ^ harkgerührtes Herz ist matt und kummervoll;

^ 'hr Haupt allhier, imd ihrer Augen Weide,

^ ^ lruh,s» unverhofft entzogen werden soll.

^ ist dir traurig nach: Ach laß dich doch bewegen!

^ li ^ Kaysers Ruff durchdringt dein offnes Ohr.

^^st dich zwar gern durch ihre Seufzer regen:Hx^chDeutschlandS höchstes Haupt geht ihrem Flehen vor.^Men wird froh bey den gespürten Klagen,

Musen Schmerz erweckt ihr lauter Freudigkeit;

^ sie Wittenberg den Wittwenschlsyer tragen,

^ ^t sie sich daher viel Gutes prophezeiet.

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