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Vierte Elegie.
Ach Tochter! weine nicht, so lauten ihre Worte;
Ach Tochter! weine nicht, um diesen theurenVerlierst du seinen Rath von seinem alten Orte: ?
Wer weis, was er in Wien dir künftig nützen kan'Ich weis, du gönnest mir die mütterlichen Rechte,
So gönne mir denn hier den ungestörten Schluß'Du gäbest :nir dich selbst, dafern ich dran gedächte;
Wie kömmts denn, daß ich hier dich lange trösteu ^Ich brauche Bergern mehr, als deine Musensöhne;
Ein solcher Geist, als er, ist größrer Würde werth'Darum entschlagc dich der trüben Trauertöne!
Bishero war er dir, nun ist er mir beschert.
Was soll die Arme thun? Sie weicht der MutterSie wischt die Thränen ab, und zwingt sich frohDoch kan sie nicht sogleich die herben Fluchen stillen,So heftig regte sie die vorempfundne Pein.
Zeuch hin, spricht sie zuletzt, zeuch hin, berühmterDein Glück erfreut auch mich, wie meiner Mutter ^Ich bin dir zwar zu klein, doch liebe mich nicht kärgUnd glaube, daß ich dir noch stets ergeben bin.Dein Schicksal ruffet dich zu hohen Ehrenbühnen,Der Kayser sieht dich schon als seinen Hofrath 'Dein Geist wird künftig hin dem ganzen Reiche die"Was ists, das Wittenberg dawieder sagen kan.Ich bin beglückt genug, daß du in so viel Jahren,
Auch mir zum Heil gewacht, auch meinen Glanz 3
Ich habe Vortheils gnug von deinem Fleiß erfahr ^So lange du allhier mit Nutz und Ruhm gelehe 'Sey fernerhin beglückt! erhöhe dein Geschlechte,
Als dessen Adel einst von deinem Ruhm entsteh^
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Und zeige, daß Verstand und Wissenschaft der
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Mit Tapferkeit und Muth in gleichem Paare geht