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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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463
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Zwölfte Elegie.

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^as ? sprichst du, dein Herz ? du hast ja stets geschwiegen,u ^enn andre mich damit aufs eifrigste beschenkt;

hast es irgend schon, mit herzlicherm Vergnügen,h."af sonst was artiges, das dir gefällt, gelenkt,freylich, schwieg ich wohl, wenn sich zwo stolze Schönen!^n meiner Gegenwart um deine Huld bemüht:

^Uln? Sie schienen nur mein Wesen zu verhöhnen,

^ ^e,l alles ißt auf Geld, auf Staat und Ansehn sieht.

Werthe! prüfe nur mein redliches Gemüthe,tz^mm, wage meine Treu, und jener Schmeicheln, ab:

0 bildest du gewiß mein Herz von echter Güte,

!^a dir so mancher Mund nur leere Worte gab.

^vhl du keüst mich schon,und wirst mich nicht verschmähen,^ brennt gleich mein kleines Licht bey jenen Sonnen schwach.

ich gleich dein Herz nicht ganz von innen sehen,

M 0 öffnest du mir doch des Herzens Vorgemach,öin vergnügt damit, und habe nichts verlohren,

^eich Angelica bey grösstem Glücke lacht:kenn sich gleich die Brust der stolzgesinnten Florentzj^astelbe, wie sie glaubt, zur Residenz gemacht.

^arzug bleibt mir doch, der meine Großmuth mehret,^ °^aß die Verwandtschaft mich, nicht sie, mit dir verbinde.^ da mein Bruder dich als eine Schwester ehret,

° glaub ich, daß wir schon genau verschwistert sind.?^M denn, schönstes Kind! mein Herz zum Angebinde,vla g^ube, daß es dich, bis in die Grube, liebt;

^ aß ich bloß in dir mein schönstes Labsal finde,

^'gleichen mir gewiß mein eigen Glück nicht giebt.^Himmel schenke dir nur bald ein männlich Herze,

^0 as dich st> tl-xu und zart, als meine Seele meynt;^lkech ich dermaleinst, bey dem verliebten Scherze:

Ek Himmel hab an euch das schönste Paar vereint.

XIV.Els-