Zwölfte Elegie.
46z
^as ? sprichst du, dein Herz ? du hast ja stets geschwiegen,u ^enn andre mich damit aufs eifrigste beschenkt;
hast es irgend schon, mit herzlicherm Vergnügen,h."af sonst was artiges, das dir gefällt, gelenkt,freylich, schwieg ich wohl, wenn sich zwo stolze Schönen!^n meiner Gegenwart um deine Huld bemüht:
^Uln? Sie schienen nur mein Wesen zu verhöhnen,
^ ^e,l alles ißt auf Geld, auf Staat und Ansehn sieht.
Werthe! prüfe nur mein redliches Gemüthe,tz^mm, wage meine Treu, und jener Schmeicheln, ab:
0 bildest du gewiß mein Herz von echter Güte,
!^a dir so mancher Mund nur leere Worte gab.
^vhl du keüst mich schon,und wirst mich nicht verschmähen,^ brennt gleich mein kleines Licht bey jenen Sonnen schwach.
ich gleich dein Herz nicht ganz von innen sehen,
M 0 öffnest du mir doch des Herzens Vorgemach,öin vergnügt damit, und habe nichts verlohren,
^eich Angelica bey grösstem Glücke lacht:kenn sich gleich die Brust der stolzgesinnten Florentzj^astelbe, wie sie glaubt, zur Residenz gemacht.
^arzug bleibt mir doch, der meine Großmuth mehret,^ °^aß die Verwandtschaft mich, nicht sie, mit dir verbinde.^ da mein Bruder dich als eine Schwester ehret,
° glaub ich, daß wir schon genau verschwistert sind.?^M denn, schönstes Kind! mein Herz zum Angebinde,vla g^ube, daß es dich, bis in die Grube, liebt;
^ aß ich bloß in dir mein schönstes Labsal finde,
^'gleichen mir gewiß mein eigen Glück nicht giebt.^Himmel schenke dir nur bald ein männlich Herze,
^0 as dich st> tl-xu und zart, als meine Seele meynt;^lkech ich dermaleinst, bey dem verliebten Scherze:
Ek Himmel hab an euch das schönste Paar vereint.
XIV.Els-