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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
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482
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482 DrittesSchreiben.

Jedoch nicht nur dein Lob bekümmert unsern SM,Auch die Erfindungen sind insgesammt dahin rDie Brunnen find erschöpft, eh wir dazu gekommen,Die besten Stücke sind von andern weggenommen.

Der Vorzug unsrer Zeit ist deutlich dargethan,

Man sieht das Alterthum mit spröden Augen an.

Der Dichter Fähigkeit zu Lehrern in den Rechten,Trifft herrlich bey dir ein und läßt sich leicht verfechten«Allein es ist zu spät. Eh unser Kiel sich rührt.

Ist dieser Hauptsatz schon von andern ausgeführt.

Das Sprüchwort ist bekannt: Juristen, böse Christen!Dawieder könnten uns die schönsten Gründe rüsten;Wiewohl auch dieses kan itzund nicht mehr geschehn.Der Vortheil ist uns längst von andern abgesehn.

Man schweigt des übrigen, was uns dießmal entgangnWeil wir nicht zeitiger zu dichten angefangen.

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Dein Name könnte zwar die letzte Zuflucht seyn,Wie leicht fiel uns dabey das Feld der, Dornen ein,Das dein gelehrter Fleiß nunmehro überwunden,Nachdem dein muntrer Schritt Asträens Schloß gefu^Allein das Namenspiel ist ein verlegner Kram, .Daraus Hans Sachse kaum den Stoff zum Liede nah^'Drum darf auch dieses nicht bey deinen Ehrenbühnen,Beglückterhöhter Freund! zum Wunsch und Lobe dien^'

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Noch eins, der erste Schnee hat in verwichner ^Die harten Felder weiß, die Strassen licht gemacht.

So scheint der Himmel selbst durch seine Silberflock^Das Volk der ganzen Stadt zu eurer Lust zu locken«Doch halt, das klingt zu hoch! es sieht zu künstlich ^ ^Ein Kluger machte gar ein grosses Phöbus draus: ^