Sechstes Schreiben 49z
fahre ferner fort, die Weisheit hoch zu schätzen,'virst dich künftig zwar an deinem Schatz ergehen,
" ^ ^ach des Tages Last in ihren Armen ruhn:
^ wird die Liebe nie den Trieben Einhalt thun,
^ dein kluger Geist der Pallas nachzubuhlen,
^ das, was du verstehst, zum Nutz der hohen Schulen^ anzuwenden pflegt. So recht, gelehrter Freund!^ Fleiß und Tugend haßt, der sey hinfort dein Feind:Schicksal aber wird sich dir geneigt erklären,dir inskünftige noch manches Glück gewähren,freuen uns mit dir in solcher Zuversicht:
^8>ß indessen nur die deutschen Musen nicht.
^ Lymphen an der Saal, die Witz und Geist besitzen,
^ ^hren jedes Lied, das von den lauten Spitzen
Musenhügels tönt. Drum singe manchesmal,^Ze, daß du selbst in der geweihten ZahlFremdling heißen kanst. Laß dich den Wahn nicht stören,^ dichter könne nicht Minervens Tempel ehren,wisse, zum Beschluß, daß auch ein weiser Mann
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'ddern voller Geist die Weisheit lehren kan.
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VII. Schrei«