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Herrn Johann Christoph Gottscheds ... Gedichte / Johann Christoph Gottscheds / gesammlet und herausgeben von Johann Joachim Schwabe
Entstehung
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518
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Zi8 Dreyzehntes Schreiben.

Dein theurer Vetter selbst folgt diesem Beyspiel nach,Und da er sich nur jüngst der Ehre selbst entbrach,Erfüllest du den Wunsch, dem alle Bürger thaten,

Die Gott um einen Born zum Bürgermeister bathen»

Regiere denn beglückt, du neuerwähltes Haupt! ,

Wenn dir der Sorgen Last des Nachts die Ruhe rau^'So denke, daß zugleich viel treue Bürger wachen,

Die Heister Andacht voll, zu Führung deinerUm Stärke, Muth und Geist für dich zumUnd täglich ihr Gebeth von Gott erhöret sehn.

Dein hoffnungsvoller Sohn, der schon so zeitig zeiget,Wie eifrig er dereinst zum Ehrenhügel steiget,

Sey deines Hauses Schmuck und stütze dein Geschlecht,,,Das zwar an Ehre wächst, doch an der Zahl sich schtv^Und trete dermaleinst, wenn Glück und Stadt ihn rnss^Auf die, gepricsner Born! von dir betretnen StuffeN»

Ich,den die Dankbarkeit ins Buch der Schuldner sch^Und den ein reiner Trieb zu tausend Wünschen treibt,

Die dieses Blatt nicht faßt; erhebe Herz und Hände,Erbitte dir von Gott ein Wohlseyn sonder Ende,

Und tröste mich hinfort der ungemeincn Huld, ,Die mich bisher erfreut. Und wächst gleich meineBey jeder Wohlthat an: So rühmt die Welt indessen/Daß Bürgermeister Born nie wohlzuthun vergessen»

Sachen,Höchsten sl"

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