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Siebenzehntes Schreiben'
. vierzig Jahren kaum zu sagen sich erkühnten,sie derThemis recht, wie sichs gehörte, dienten,iun aber dünkt sich ja ein junger Practicus,
i ^ kaum recht schreiben kan, so klug, als BartoluS;
> ^ stürbe fast für Scham, dafern ihn die Clientenschlechtweg, Herr Advocat, und nicht Herr Dottor nennten.
!. Zum Theil hat man schon rechk.WaöRang «.Ansetzn giebt,E unsrer stolzen Zeit weit mehr, als je, beliebt.
borgt und bettelt Geld, dafür zu promoviren,^hungertherzlich gern, den Staat nur auszuführen.
^ Ein Wunder! daß darnach, wer schwere Beutel hebt,
> armen Kunst zu Trotz, bey reicher Thorheit, strebt,weil die Jungfern auch nach Rang und Titeln wählen^
^Ehr viele Hut und Ring, die Braut zu äffen, stehlen.
^her entsteht denn auch ein grosser Uebelstand,
. ^ Graduirten Zahl nimmt täglich überhand,könnte mit der Zeit zu einer Last der Erden,sonst das fromme Stift der Tempelherren, werden.
^ ^ Jugend stürmt ja schon der Themis Aufenthalt,
- Schwerdt beschützt sie nicht vor dringender Gewalt,^E Kränze werden ihr leicht aus der Hand gewunden,Wunder? sind ihr doch die Augen zugebunden,h^t ja den Gebrauch der Miöbrauch niemals auf:schilt die Kaufmannschaft im Handel, Kauf, Verkauf,gleich sich hier und da Betrüger eingeschlichen,
^ deren ganzem Thun die Billigkeit entwichen?
^ schmückt der Lehrerhut noch manche kluge Stirn,
^ giebt er, wenn eS fehlt, gleich selber kein Gehirn;
Hx trifft mans doch noch an, wie guten Wein bey Kränzen,° tNan die Scheitel sieht mit diesem Schmucke glänzen.
L!
Genug!